25 Jahre Hochgeschwindigkeits-Weltrekord  

Bild: Volkswagen AG > www.volkswagen.de <

In einer 24-stündigen Dauerfahrt über 5.000 Kilometer absolvierten drei Polo G40-Prototypen auf der VW-eigenen Hochgeschwindigkeits-Teststrecke in Ehra-Lessien den ultimativen Härtetest für den neu entwickelten G-Lader. Dabei wurde der bestehende Weltrekord eines Ford Escort mit 168,63 km/h im Durchschnitt nahezu pulverisiert und mit 208 km/h weit überboten.

Drei Teams starteten am 4. September 1985 mit den um 10% aerynamisch verbesserten, 129 PS starken Prototypen: Ein Team Ingenieure und Entwickler, darunter VW-Entwicklungschef Prof. Ulrich Seiffert. Ein weiteres Team stellten Rennfahrer aus dem Polo-Cup, darunter der Gesamtmeister des Jahres 1984, Volker Cordlandwehr. Das letzte Team bestand aus Motorjournalisten. Für den Rekordversuch wurden die Fahrzeuge mit reichlich Sicherheitsausrüstung ausgestattet: ein Matter-Überrollkäfig, Sicherheitstanks (Schnelltankanlage), Feuerlöschanlage und Rennsportsicherheitsgurte. Der 1,3-Liter-Motor mit über Zahnriemen angetriebenen G-Lader war bis auf den Schlepphebel-Zylinderkopf der späteren Serienfertigung schon sehr ähnlich. Lediglich der Ladeluftkühler war leicht vergrößert, außerdem wurden jeweils separate Ölkühler für Motor- und Getriebeöl in die Frontschürze integriert.

Das letzte noch existierende Exemplar der drei Prototypen steht heute im Volkswagen Automuseum und ist dort zu besichtigen.

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