2010 wird ein spannendes Jahr für G40-Fans! 


Das vergangene Jahr ist mit zahlreichen denkwürdigen Aktionen zu Ende gegangen. Zum ersten Mal zeigten die Mitglieder der IG Typ 86 auf der Techno Classica zwei Vertreter des VW Polo 2 G40. In den Jahren zuvor stießen schon Fahrzeuge der Audi50-Reihe und besonders die GT-Modelle des Polo 2 auf große Aufmerksamkeit. Die IG Typ 86 pflegt seit Anfang 2009 eine Datenbank mit Kontaktdaten aller bekannten Eigentümer, die gelegentlich über einen Newsletter mit interessanten Informationen versorgt werden. Du hast einen Polo 2 G40 und bist noch nicht bei uns erfasst? Bitte melde Dich umgehend bei uns!

Ebenfalls zum ersten Mal veranstalteten wir einen VW-Polo-Korso über die legendäre Nordschleife im Rahmen es POLOFANS-Polotreffens am Nürburgring. Die freiwilligen Startgelder der Teilnehmer flossen in eine Spende ein, so dass im Anschluss an das Treffen ganze 700 Euro für einen guten Zweck gestiftet wurden.

Im November 2009 konnten wir eine weitere Aktion erfolgreich zum Abschluss bringen: wir vermittelten dem Volkswagen Museum in Wolfsburg einen funktionstüchtigen VW Öko-Polo. Mehr Informationen dazu in Kürze.

Das Jahr 2010 wird ebenfalls wieder spannend! Wir laufen auf einige interessante Jubiläen zu: die Hochgeschwindigkeits-Weltrekordfahrt in Ehra-Lessien jährt sich zum 25. Mal, ebenso die Präsentation des G-Laders bzw. des VW Polo G40 auf der IAA 1985. Zu diesen und anderen Themen wird es in diesem Jahr einige Rückblicke mit interessanten Fakten aus vergangenen Tagen geben. Natürlich werden sukzessive auch die Baustellen auf dieser Seite beseitigt.

Mit unserem Auftritt auf der Techno Classica 2010 setzen wir von der IG Typ 86 erneut auf den "Mythos G40" und werden Fahrzeuge präsentieren, die kaum seltener und interessanter sein könnten: einen originalen Polo Cup G40 und einen Öko-Polo D.i.-G40. Wir freuen uns über Euren Besuch vom 7.4.-11.4.2010 in Halle 8.1 der Messe Essen!

Im September wird außerdem erstmalig ein reines Polo 2 G40-Treffen in Wolfsburg stattfinden. Die Einladungen werden persönlich über die in der Datenbank gelisteten Adresse verschickt - also noch ein Grund mehr, sich bei uns eintragen zu lassen! Lasst Euch überraschen, aber das 2er G40-Treffen in Wolfsburg wird ein ganz besonderes Highlight für die Szene werden.

Allen Lesern und Fans dieser Seite wünsche ich ein tolles und erfolgreiches Jahr 2010 und allzeit gute Fahrt!

Sebastian Winkler
webmaster@g-lader.info

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News von meinem Polo 2F G40 
Es tut sich wieder etwas. Mein '91er 2F G40 ist nun frisch lackiert, natürlich im Originalfarbton L041 (unischwarz). Nun beginnt der Zusammenbau, so dass der Wagen bald wieder wie neu auf die Straße kommt.

Hier geht es > weiter < ...



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Vorankündigung Techno Classica 07.04.2010 - 11.04.2010 
Stellvertretend für meine Kollegen der IG Typ 86 (www.audi-50.de) darf ich hier unser Standkonzept für die Oldtimer-Messe Techno Classica 2010 in Essen präsentieren!

Die Messe findet vom 07.04.2010 - 11.04.2010 in der Gruga-Messe in Essen statt, mehr Infos dazu unter www.siha.de. Schon dieses Jahr haben wir auf das Thema Polo G40 gesetzt und werden dies nächstes Jahr fortsetzen.

Wir stellen aus:

Einen originalen VW Polo Cup G40, das derzeit beste bekannte Fahrzeug der damalige Markenpokalserie. Es wurden davon nur ca. 40 bis 50 Fahrzeuge überhaupt gebaut und viele während der Rennserie zerstört oder stark beschädigt. Vor der Ausstellung wird noch die originale Winterhall-Beklebung wieder hergestellt, so dass der Cup G40 so aussieht wie bei seiner Neuauslieferung 1986.

Einen Öko-Polo D.i.-G40, ein Studienfahrzeug mit Zweizylinder-Diesel-Direkteinspritzermotor und G-Lader. Eines von gebauten 52 Fahrzeugen mit zahlreichen technischen Leckerbissen, z.B. halbautomatische Schaltung, Schwung-Nutz-Automatik und Stopp-Start-Funktion. Diese Fahrzeuge wurden in einem groß angelegten Feldversuch getestet und erzielten einen für damalige Verhältnisse sensationellen Kraftstoffverbrauch.

Einen Polo 1 im wunderschönen Originalzustand.

Wer mag, kann uns gerne in Halle 8.1 - die ja großteils fest in VW-Hand ist - besuchen. Weitere Infos in Kürze auch auf > www.audi-50.de <

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Handtmann Firmengruppe entwickelt neuen Spirallader: Handmann Spirallader HSL® 
Hält der Spirallader wieder Einzug in moderne Kraftfahrzeuge? Entwicklungsingenieur Joachim Nusser von der Firma Handmann Systemtechnik ist zuversichtlich. Pünktlich zur 63. IAA in Frankfurt zeigt Handtmann den neu entwickelten Lader auf ihrem Messestand. Ich hatte die Möglichkeit, Herrn Nusser auf der IAA zu interviewen.

Winkler: Herr Nusser, die Firma Handtmann präsentiert auf der IAA 2009 den HSL® (Handmann Spirallader). Wie lange hat die Entwicklung gedauert und wie groß ist ihr Team?
Nusser: Wir entwickeln seit ca. 2 Jahren an dem HSL®. Das Entwicklungsteam besteht aus insgesamt 10 Personen.

Winkler: Was sind Ihrer Meinung nach die ausschlaggebenden Argumente, die Sie zum Spirallader gebracht haben bzw. kamen auch andere Ladertypen in Betracht?
Nusser: Für den Spirallader spricht vor allem der hohe Wirkungsgrad, bzw. noch viel wichtiger, die Lage des Wirkungsgradoptimums im Volumenstrom/Druckverhältnis Kennfeld. Auch das sehr geringe Massenträgheitsmoment spricht für das Spiralverdrängungsprinzip, wodurch ein maximales Ansprechverhalten erreicht werden kann. Gerade heute ist im Kraftfahrzeugbau auch die Geräuschemission besonders wichtig, hier punktet der Spirallader erneut - besonders der HSL®.

Winkler: In Ihrer Beschreibung zielen Sie besonders auf die Verwendung des HSL® im Doppelaufladungsbereich ab – welche Kombination halten Sie für günstig?
Nusser: Der hier ausgestellte Lader ist für Ottomotoren mit zwischen 1.200 und 1.600 cm³ Hubraum optimal in einer Doppelaufladungsanwendung. Bei einem kleineren Hubraum wäre dieser HSL® auch als alleiniges Aufladegerät denkbar. Gegen eine Verwendung bei Dieselmotoren spricht nichts. Bei anderen Anforderungen kann der HSL® auch noch in der Größe variiert werden.

Winkler: Volkswagen hat in den 80er und 90er Jahren bekanntlich auch einige Modelle mit einem Spirallader – dem "G-Lader" ausgerüstet. Haben Sie sich mit dem G-Lader bei der Entwicklung des HSL® auseinandergesetzt?
Nusser: Ja, das haben wir intensiv. Trotzdem ist unser Spirallader eine völlige Neuentwicklung, auch wenn beide Lader auf demselben Funktionsprinzip basieren.

Winkler (nachgefragt): Haben Sie sich etwas vom G-Lader ableiten können bzw. etwas verbessert?
Nusser: Ja, wir haben z.B. den Lagerabstand deutlich geringer gehalten als beim G-Lader, um es steifer auszuführen. Außerdem haben wir keinen Nebenantrieb wie der G-Lader, sondern einen Schwingarm – der Aufbau ist also deutlich einfacher.

Winkler: Ich möchte Ihnen gerne noch einige Fragen zu Konstruktionsdetails stellen. Aus welchem Material stellen Sie Gehäuse und Verdränger her?
Nusser: Das Gehäuse besteht aus Aluminium, hier bei dem Messemodell noch im Sandgussverfahren hergestellt. In der Großserienfertigung würde man hier zum Druckgussverfahren greifen. Der Verdränger besteht aus einer Magnesiumlegierung, die Prototypen wurden bereits im Druckgussverfahren gefertigt.

Winkler: Wie hoch sind die Arbeitskammern, wie groß ist die Exzentrizität und wie viele Arbeitsräume bilden sich?
Nusser: Wir haben auf dem Verdränger auf jeder Seite eine Spirale, sodass sich insgesamt vier Arbeitskammern ergeben. Die Höhe der Spiralwände beträgt rd. 57 mm und die Exzentrizität der Welle 8,5 mm.

Winkler (nachgefragt): Das heißt, der HSL® verfügt über eine Spirale je Seite und nicht wie der Verdränger des G-Laders, über zwei. So bilden sich auch vier statt acht Arbeitsräume wie beim G-Lader. Warum haben Sie keine Doppelspirale je Seite verwendet?
Nusser: Das ist richtig. Eine Doppelspirale ist deutlich aufwendiger zu fertigen und daher wesentlich kostenintensiver, für die beschriebene Anwendung reicht die Fördermenge völlig aus.

Winkler: Für welche Drehzahlbereiche ist der HSL® vorgesehen?
Nusser: Für bis zu 10.000 U/min.

Winkler: Wie haben Sie die Abdichtung zwischen Verdränger und Gehäuse gelöst?
Nusser: Mit Dichtleisten, jedoch ohne Federn wie z.B. beim G-Lader. Wir entwickeln zusammen mit Lieferanten das optimale Material, sodass die Lebensdauer der Dichtleisten der Fahrzeuglebensdauer entspricht. Dadurch werden beim HSL® beispielsweise keine Serviceintervalle nötig sein.

Winkler: Wie werden bewegliche Teile geschmiert?
Nusser: Der HSL® besitzt einen integrierten Ölkreislauf. Dieser kann entweder an den vorhanden Motorölkreislauf angeschlossen, oder autark betrieben werden. Für einen dem Ladedruck angepassten Öldruck sorgt ein zwischen Vor- und Rücklauf angebrachtes Druckregelventil.

Winkler: Können Sie sich auch andere Größen des HSL® vorstellen?
Nusser: Natürlich, der Lader wird anhand den Anforderungen entwickelt und gebaut. Gewisse Spielräume haben wir ausgehend von der entwickelten Baugröße, massive Änderungen setzen jedoch eine vollständige Überarbeitung und Erprobung voraus.


Winkler: Vielen Dank, Herr Nusser, für dieses aufschlussreiche Gespräch.







Weitere Informationen zum Thema hat die Firma Handtmann auf ihrer Website
> www.handtmann.de < bereitgestellt bzw. in einer Animation auf
> www.ausleidenschaft.de <

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