Modellfans aufgepasst! 
Wer sich seine g-ladenen Träume gerne in die heimische Vitrine stellen möchte, hat demnächst eine große Auswahl.

Fans des Volkswagen Polo G40 in der Facelift-Version können zwischen den Maßstäben wählen: 1:43 und 1:18 sind verfügbar.

Den Polo 2F G40 gibt es in 1:43 wahlweise in rot oder grün-metallic (auf 300 Stück limitiert).


> VW Polo 2F G40 in rot bei Amazon.de <

> VW Polo 2F G40 in grün-metallic (limitiert) bei Amazon.de <

Hersteller OttO-Models hat sich bereits mit dem VW Golf G60, Corrado G60 und Rallye Golf in unsere Herzen modelliert. Nun legen die Franzosen nach und bringen einen VW Polo G40 Genesis in 1:18. Leider sind lt. der Webseite schon alle 1.500 Stück ausverkauft. Wer zu spät kommt kann nur noch die Online-Shops und Modellbaubörsen abklappern.



> VW Polo 2F G40 Genesis bei OttO-Models <

Otto-Models zündete unlängst eine weitere Bombe mit der Meldung, im April den legendären VW Golf Limited 16V-G60 in 1:18 aufzulegen.


> VW Golf Limited 16V-G60 bei OttO-Models <

G-Lader.info wünscht viel Spaß beim Sammeln und Träumen!

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Editorial: Bekommen wir noch das H? 


Patina, Chromstoßstangen, Kontaktzündung. Aber was davon macht ein altes Auto wirklich zum Oldtimer? Dazu gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während für die einen nur Vorkriegsbaujahre zu den echten Oldtimern zählen, ist das Gros der Automobilisten etwas nachsichtiger und akzeptiert auch Fahrzeuge der 60er und 70er Jahre in diesem Kreis. Eine weitere Ansichts-Grenze wird aktuell überschritten, denn von den "jungen" Oldtimern wie VW Golf II und Co. hat kaum noch ein Modell Chromstoßstangen. Diese ehemaligen Youngtimer verbergen sich meistens geduckt und crashsicher hinter Polymeren. Der Gesetzgeber macht es sich einfach: 30 Jahre Alter seit der Erstzulassung sind mindestens gefordert, ansonsten ein überdurchschnittlich guter Erhaltungs- und Pflegezustand mit nur zeitgenössischen Veränderungen. Und da wir in Deutschland sind, muss dies natürlich bitte hochoffiziell per Gutachten bescheinigt werden. Dann erst gibt es das begehrte H-Kennzeichen.

Doch warum ist das H-Kennzeichen eigentlich so beliebt? Einige Vorteile werden sofort deutlich: die pauschale KFZ-Steuer ist zumindest bei Fahrzeugen ohne G-Kat meistens günstiger als der normale, nach Hubraum und Emissionsklasse berechnete Beitrag für den Fiskus. Wird der Oldtimer darüber hinaus nicht mehr im Alltag bewegt, winken zusätzlich günstige Oldtimertarife bei der Versicherung. Ansonsten gibt es keinerlei Einschränkungen, ganz anders als bei der anderen Oldie-Zulassung mit der 07er Nummer. Im Gegenteil: mit der H-Nummer darf man sogar in die Umweltzonen fahren - und das ganz ohne den bunten Sticker auf der Frontscheibe. Und für die die meisten Altblechfans zählt es ganz einfach als sofort sichtbares Signal: "ich fahre ein altes Auto".

Es liegt nahe, dass bei diesem Potpourri von Vorzügen auch viele Autofahrer davon profitieren wollen. Doch was nun in den nächsten Jahren in Reichweite des H-Kennzeichen rollt, würde man in einer Bevölkerungsstatistik "geburtenreiche Jahrgänge" nennen. Die Süddeutsche Zeitung spricht aktuell in ihrem Artikel "Lieb und Teuer" von über einer Million explizit genannter Volkswagen nur aus den Baureihen Golf, Jetta und Polo, die mit über 15 Jahren Alter jetzt schon den Status "Youngtimer" haben, aber noch keine entsprechende Privilegien genießen können.

Die "Generation G-Lader" (1986 bis 1994) gerät auch sehr bald in Schlagdistanz zur Oldtimerzulassung. Doch es stellt sich anhand der Entwicklung die Frage: werden wir mit unseren G-Ladenen überhaupt noch das H bekommen? Dass wir mit unseren Fahrzeugen die Auflagen gerade mit Hinblick auf "Originalzustand oder zeitgenössisch verändert" erfüllen, müssen wir als Faktor vorab ausklammern. Wir alle kennen den Anteil der "Bastelbuden" in unseren Reihen. Alles andere steht wahrscheinlich in den Sternen. Fakt ist: Jedes Jahr steigt die Anzahl neuer H-Zulassungen weiter an. Und gerade jetzt kommen Fahrzeuge, die nicht mehr vom Rost, sondern allenfalls von der Abwrackprämie verzehrt wurden. Auch Ersatzteile sind noch billig und meistens gut verfügbar. Aber das Schlimmste ist: der Einstieg in das Oldtimerhobby ist schon für unter 2.000 Euro möglich. Ist die Oldtimerei für Jedermann ein Dilemma? Die Politik wird auf jeden Fall ein Interesse daran haben, das H-Privileg nicht zu vielen Fahrzeugen zuzugestehen. Darüber hinaus gibt es auch in den Automobilverbänden Fraktionen, die das Oldtimer-Segment nicht kampflos mit der Sorte Enthusiasten teilen wollen, deren monetärer Einsatz entsprechend gering ausfällt. Dom Kölsch statt Dom Perignon auf dem Oldtimertreffen? Das geht natürlich nicht. Dass die Wirtschaft lieber neue Autos verkaufen möchte, als sich mit der kleinteiligen Ersatzteilversorgung vergangener Modelle aufzuhalten, liegt ebenfalls auf der Hand. Ein Pessimist sieht Probleme am Horizont derer kommen, die das H auf eine Plastikstoßstange schrauben wollen.

Noch liegt der Oldtimer-Anteil insgesamt bei deutlich unter einem Prozent. Allerdings ist die Zahl neuer H-Zulassungen zum Jahr 2012 und 2013 immerhin um jeweils rund 10 Prozent gestiegen. Die Prognosen gehen von einem weiter steigenden Anteil historischer Zulassungen aus. Wir dürfen gespannt sein, wie lange sich das H-Kennzeichen mit den aktuellen Auflagen noch hält oder ob schon wieder neue Pläne in den Schubladen liegen, die besonders unsere Interessenslage hart treffen könnten. "Daumen drücken" ist angesagt. Denkbar wäre die Anhebung der Altersgrenze auf z.B. 40 Jahre oder eine Verschärfung der Bedingungen, die positive Begutachtung zum "automobilen Kulturgut" zu erlangen. Wie auch immer das aussehen mag, aber in diesen Dingen ist unser Land bekanntlich sehr kreativ.

Mit freundlicher Lichthupe

Sebastian Winkler | Mail Man G40

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HistoriCar 2013 in Duisburg 


Die HistoriCar Oldtimermesse am Landschaftspark in Duisburg ist immer ein Garant für einen entspannten Spaziergang zwischen altem Blech und Trödel aller Art. "Alles" zu sehen ist unmöglich, denn über zwei Tage beobachtet man als Besucher ein fröhliches Kommen & Gehen auf den Parkplätzen, von denen der in Toplage nur für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen befahrbar ist. Das, was ich für Euch vor die Linse bekommen habe, wartet wie immer in der > Galerie < auf Euch.

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4. ALLES POLO Polotreffen in Melle 


Das inzwischen vierte Polo-Treffen der Polo-Freunde rund um Osnabrück durfte sich dieses Jahr über viele Teilnehmer freuen. Sicher war das perfekte Treffen-Wetter ein wesentlicher Faktor dafür, dass um die 150 Polos den Ort Melle zum "ALLES POLO" ansteuerten. Die Bilder warten wie immer in der > Galerie < auf Euch.



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