Und Action! G-Lader.info nun auch bei Youtube 


Freunde des bewegten Bildes erwartet unter > tv.G-Lader.info < der neue Youtube-Kanal dieser Webseite. Die ersten Videos sind auch schon online, weitere sind in der Planung und Umsetzung. Auch dort gilt der Qualitätsanspruch von G-Lader.info: Hilfe zur Selbsthilfe, unabhängig und kostenlos.

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Fünf Jahre 


Fünf Jahre sind seit der > Abmahnwelle < seitens Volkswagen gegen ein großes, privates > Internetportal zum VW Golf < vergangen. Das Echo kam prompt aus der Internetcommunity in Form eines großen Aufschreis, der wenig später in einen Shitstorm gipfelte. Fortan verhielten sich die Juristen in Wolfsburg etwas umgänglicher und sensibler, was die Durchsetzung von sachlich sicher richtigen Urheberrechten angeht. Die Kratzer im Image aber waren vorhanden und wenn es ein gewisses Vertrauen in die gemeinsame Sache gab, war auch das futsch.

Fünf Jahre sind viel Zeit. In Peking baut man in weniger Zeit einen internationalen Flughafen. Dass man in Deutschland etwas langsamer ist, sieht man am Beispiel BER. Aber auch in der nur wenige Flugminuten entfernten VW-Konzernzentrale ist der Unterschied zwischen Fortschritt und Stillstand nur schwer auszumachen. Ich nehme mir die Zeit, einmal ein vorläufiges Resümee zu ziehen - keine Sorge, das geht schnell! Zur Verteidigung von Volkswagen muss man sagen: sie waren sich bewusst, "ein wenig" über das Ziel hinausgeschossen zu sein und mehr oder weniger versehentlich die Volkswagen-Fanszene ins Herz getroffen zu haben. Man gelobte Besserung, Läuterung, äußerte Versprechen sich wieder zum Thema zu melden, auf Facebook und in anderen Medien. In der Folge wurden Volkswagen Markenclubs angesprochen, Probleme erhört und Lösungen skizziert. Eine davon war eine Art "Markenfibel" - ein kurzes Handbuch über die Do's & Don'ts im Umgang mit Logos sowie urheberrechtlich geschütztem Material. Begleitet von der Agentur, die seinerzeit sogar die Konzernmarke Volkswagen betreute, traf man sich auf dem neutralen Boden der Stiftung AutoMuseum Volkswagen. Viele Hände wurden geschüttelt, man war seitens der Club-Vertreter hoffnungsvoll und seitens der Agentur dankbar für die Zusammenarbeit mit den Clubs. So oder so ähnlich würde es im Protokoll stehen, wenn es eines gäbe. Mit dem Ausbleiben eines Ergebnisprotokolls und Einsetzen eines gewissen Dämmerschlafes in der Thematik zogen meinerseits wieder die ersten Bedenken auf und weitere Ergebnisse lassen auf sich warten - bis heute. Eine Markenfibel oder ähnliches gibt es immer noch nicht, also besteht im Grunde weiterhin die latente Gefahr, unbeabsichtigt erneut in den juristischen Fettnapf zu treten. Man könnte sagen es sei Instant Karma, dass jetzt Volkswagen selber in diesem steckt, ja sogar kopfüber mit doppelter Schraube hineingesprungen ist. Dass Volkswagen mit der Dieselthematik aktuell andere Probleme zu bewältigen hat, ist verständlich. Aber mit jedem weiteren Tag der vergeht, schwindet bei mir die Hoffnung, dass im Klassik-Sektor einige wichtige Grundlagen im Umgang mit den Fans der Marke geschaffen werden - und wir sind schon bei Tag 1.841. Oder anders ausgedrückt: über fünf Jahre.

Ein weiterhin nachdenklicher
Basti | Mail Man G40


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Es passiert nicht nichts 


"Entscheidend ist, was hinten rauskommt." soll der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl einmal gesagt haben. "Dafür muss man aber erst einmal vorne was reintun!" - das sage ich, auch wenn meine Zeile sicher weniger häufig zitiert werden wird. Aber so ist es halt. Fakt ist, hier auf der Seite tut sich für meine eigenen Ansprüche zu wenig. Aber ich arbeite daran, zukünftig auch crossmedial interessante Inhalte rund um den G-Lader, Volkswagen Old- und Youngtimer etc. bereit zu stellen. Ohne den Mund zu voll nehmen zu wollen, hier eine inhaltslose Ankündigung: in Kürze wird ein Videokanal auf Youtube von G-Lader.info online gehen. Da ich in Personalunion alles selber mache, also vom Skripting über den Hampelmann vor der Kamera bis hin zum Editing dauert das seine Zeit. Aber ich bin zuversichtlich, Ende November 2017 die ersten Videos präsentieren zu können.
Wie immer gilt das Motto von G-Lader.info: Hilfe zur Selbsthilfe - unabhängig und kostenlos.
Aber auch in Zeiten von Facebook, Twitter, Youtube und Co. wird diese Webseite G-Lader.info das Herzstück bleiben, denn wie die Themen selbst ist diese Darreichung in Form und Programmierung einfach so herrlich prähistorisch.
Achso, und noch eben ein Satz zur Erklärung des Bildes: dieses entstand während einer Messung des Ladedrucks an meinem 1986er Polo GT G40 VWM und versetzte mich in leichtes Entzücken. Das Video zum Bild geht dann ebenfalls in Kürze online.

Euer weiterhin im Hintergrund arbeitender
Basti | Mail Man G40

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Erfolg bei der "Rund um Wesel Oldtimerrallye 2017" des ACN Wesel e.V. 


"September" steht nun auf dem Kalender und wie zur Bestätigung sinken die Temperaturen bereits deutlich an den stetig kürzer werdenden Tagen. Die Leute sprechen von "Herbst", Übergangsjacken und Weihnachtsgebäck in den Supermarktregalen. Igitt! Kommt gar nicht in Frage. Verleugnung - die erste Phase im Trauerprozess, dass der Sommer 2017 auf Abschiedstournee ist.
Für meinen Beifahrer Erich (der beste Beifahrer der Welt!) und mich ist die "Rund um Wesel" in unserer Region eine feste Größe. Und es war ein Kraftakt: nicht nur, dass der Oldtimer meiner Eltern einige (viele) Streicheleinheiten einforderte - auch unser Fahrzeug erster Wahl fiel just am Tag zuvor mit einer Leckage an der mechanischen Kraftstoffpumpe aus. Macht nichts, fahren wir halt Polo G40, ist ja jetzt nicht sooo schlimm. Das Wetter sollte wider meines persönlichen Erwartens sogar noch einmal schön werden.
Mit entsprechend früher Nennung durften wir schon 12 Minuten nach dem Start des ersten Fahrzeuges auf die Piste, 48 weitere Old- und Youngtimer folgten uns im Minutentakt entlang dem schönen Niederrhein. Stolz wie Oscar, dass wir das kleine "Häkchen" im ersten Kreisverkehr auf unserer Habenseite buchen konnten, tappten wir wenige hundert Meter voll in die Falle der Automobilisten des unteren Niederrheins. Wenn nämlich die als Chinesenzeichen gegebenen Fahraufträge nummeriert wurden, dann sind diese auch in der Reihenfolge dieser Nummerierung abzufahren. Und nicht in der Reihenfolge wie sie aufgeschrieben stehen! Zum Glück kassierten wir nicht den Stempel in die Bordkarte, der unser Versagen dokumentenecht bestätigt hätte. Stattdessenn kurvten wir nur einen knappen Kilometer vom Start zunächst hilfs- dann auch orientierungslos umher. Dankenswerterweise entdeckte mein Beifahrer Erich die gestellte Falle und wir nahmen die Fährte wieder auf, notierten die versteckte OK an der richtigen Stelle und bekamen auch den Stempel genau so wie es die Musterbordkarte später als Ideallösung ausweisen sollte.
Nun mit der Gewissheit, dass wir keine Rallyegötter sondern normale Sterbliche sind, ging es für uns endlich weiter. Zusätzlich zu den geschickt platzierte OK galt es auch so genannten "stumme OK" - hier: Buchstaben von Ortseingangs- und Rückseiten- sowie Hinweisschildern und zusätzlich die Querung von Bahngleisen - zu notieren, um die Zahl der Fehlerpunkte möglichst auf ein Minimum zu begrenzen. Vorbei an renitenten (und/oder betrunkenen?) Radfahrern auf der Strecke und einem Chinesenlabyrinth im Fahrauftrag setzten wir unsere Fahrt bis zur GLP fort und ließen den Polo G40 zwischenzeitlich auch das ein oder andere Mal von der Leine. Bei der GLP bzw. Sollzeitprüfung lautete die Aufgabenstellung, eine vorher definierte Strecke mit einer ebenso definierten Durchschnittsgeschwindigkeit zu fahren. Die Tabellenbücher haben wir bei Rallyes immer an Bord, also spurteten wir mit tickender Stoppuhr nach dem "Los" zügig an. Zu unserer Freunde kreuzten wir die Lichtschranke exakt auf die Nachkommastelle sekundengenau und durften diese Sonderprüfung mit null Fehlerpunkten verlassen. Vorbei an einer Kornbrennerei, der Märchenoma in Suderwick und einer SK mit Fahrgeschicklichkeitsaufgabe und im weiteren Verlauf mit einer Frage zum eigenen Teilnehmerfahrzeug blieb die gesamte Rallye am Niederrhein spannend und fordernd.
Und weil wir dem G40 auch artengerecht Auslauf gewährt haben, kamen wir als einer der Ersten im Ziel an. Nach der wie immer beeindruckend schnellen Auswertung durften wir uns über den 6. Platz in der stärksten Klasse freuen und auch unsere Clubkollegen räumten den Tisch mit den glänzenden Staubfängern reihenweise leer. Der Freudentaumel erhielt einen jähen Dämpfer, als wir nach draußen in die Kälte traten und protestierend die Übergangsjacken anzogen. Der Sommer 2017 hätte ruhig etwas länger bleiben können, verdammt nochmal! Aufbrechende Emotionen: die zweite Phase im Trauerprozess. Bleiben noch zwei weitere Phasen zu überstehen - und dann ist bestimmt schon Winter. Vielleicht schmeckt dann auch das Weihnachtsgebäck.

Zum Abschluss bleibt zu sagen, dass der ACN Wesel wieder einmal eine perfekte Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Auch wenn man hier in der Region schon gefühlt jede Milchkanne kennt, war die Route einfalls- und abwechslungsreich. Die kleinen Fallen gehören ganz klar in die Kategorie der liebenswerten und interessanten Herausforderungen, von daher "Chapeau!" - Ihr habt uns ein wenig geleimt und wir fanden es toll. Wir kommen wieder. Und dann passen wir besser auf. Gut - das haben wir bei dieser Rallye auch gesagt. Aber 2018 machen wir es wirklich... :-)


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