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Sondervarianten
Neben
der Serienproduktion wurden in Kleinserien auch G-Lader-Varianten für
experimentelle oder für Motorsportzwecke hergestellt. Die wichtigsten
Typen sind hier aufgelistet.
"Zwitterlader" vom Öko-Polo
Dieser Typ stellt eine
Zwischenlösung zwischen dem 2-teiligen Rüssellader und dem
Facelift-Lader dar. Die Gussformen der Gehäuse ähneln dabei eher dem
alten Modell, während schon zwei getrennte Ansaugtrakte vorhanden
sind. Dieser G-Lader kam 1988 in der Studie "Öko-Polo" zum Einsatz. Es
ist wahrscheinlich, dass diese Version lediglich eine Zwischenlösung
in der Weiterentwicklung der CNC-Fräsroutinen war, da der Öko-Polo
selber keine zwei getrennten Ansaugöffnungen erfordert. |
G45-Lader
Der G45-Lader ist nahezu ein
G40-Lader des Faceliftmodells, welches simpel um insgesamt 5 mm
breiter war als die G40-Serienversion. Unbestätigten Quellen zufolge
experimentierte Volkswagen in den frühen Tagen mit G45-Ladern, die
jedoch im Test zu viel Leistung für den späteren Polo (insbesondere
für das auf ca. 155 NM ausgelegte Getriebe) entwickelten. Scheinbar
ist der Gedanke im Laufe der Zeit noch einmal aufgegriffen worden, da
die Bauform ganz klar auf ein Gussteil nach Baujahr 1990 hinweist. |
"Gruppe A-Lader" von
Volkswagen Motorsport
Für den reinen
Motorsporteinsatz in der Gruppe A wurde speziell für den Rallye Golf
von Volkswagen Motorsport ein eigener G-Ladertyp produziert. Von außen
kaum zu erkennen, liegen die Unterschiede zum Serienmodell im Detail:
abgeschrägte Kammerwände an Verdränger und Gehäuse sowie ein
geänderter Excenterhub von Haupt- und Nebenwelle sind die wesentlichen
Merkmale nebst Dichtleisten mit deutlich geringerer Höhe als
gewöhnlich. Darüber hinaus sind G-Lader dieses Typs bekannt, bei denen
die Verdränger-Wellendichtringe zusätzlich verschraubt waren. Diesen
G-Ladern wird nachgesagt, problemlos mit serienmäßigen
Übersetzungsverhältnissen Ladedrücke über 1.0 Bar zu erreichen. |
Text und Bilder (C) Sebastian Winkler -
www.g-lader.info |